Die Jahre zwischen der Nakba und dem Krieg von 1967 waren eine Periode des Exils, der politischen Neuorganisation und des langsamen Wiederaufbaus des nationalen Bewusstseins unter schwierigen Bedingungen.
Flüchtlinge und Gastländer
Hunderttausende Palästinenser fanden sich in Flüchtlingslagern im Westjordanland (damals von Jordanien annektiert), im Gazastreifen (unter ägyptischer Verwaltung), im Libanon und in Syrien wieder. Die UNRWA bot grundlegende Dienste, aber die fundamentale Forderung — die Rückkehr in ihre Häuser — blieb unerfüllt.
Das Wiederauftreten der nationalen Organisation
In den 1950er und frühen 1960er Jahren begannen sich palästinensische politische Bewegungen neu zu konstituieren. Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) wurde 1964 gegründet. Fatah und andere Gruppen entwickelten die Idee, dass die Palästinenser selbst den Kampf um Befreiung und Rückkehr führen müssten.
Leben unter verschiedenen Verwaltungen
Im Westjordanland brachte die jordanische Herrschaft vielen die Staatsbürgerschaft, aber auch politische Einschränkungen. In Gaza ließ die ägyptische Verwaltung die Bevölkerung in einem eingeengten Territorium mit begrenzten wirtschaftlichen Aussichten zurück.