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Geschichte Palästinas / Deutsch

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Die Besatzung von 1967, Siedlungen und palästinensischer Widerstand

Im Juni 1967 besetzte Israel das Westjordanland, Ostjerusalem, den Gazastreifen, die Sinai-Halbinsel und die Golanhöhen. Für die Palästinenser war dies eine zweite Katastrophe: Der Rest des historischen Palästina fiel unter direkte israelische Militärkontrolle. Diese Besatzung dauert nun mehr als fünfundfünfzig Jahre.

Militärische Besatzung und Annexion

Ostjerusalem wurde von Israel in einem von der internationalen Gemeinschaft nie anerkannten Schritt annektiert. Der Rest des Westjordanlands und Gaza wurden unter Militärregierung gestellt.

Das Siedlungsprojekt

Von Beginn der Besatzung an erleichterten israelische Regierungen den Bau ziviler Siedlungen auf besetztem Land. Diese Siedlungen, illegal nach internationalem humanitärem Recht, wurden entworfen, um irreversible Tatsachen vor Ort zu schaffen.

Die Erste Intifada

Im Dezember 1987 brach ein massenhafter Volksaufstand — die Erste Intifada — in den besetzten Gebieten aus. Er war gekennzeichnet durch Streiks, Demonstrationen, Steinwürfe und die Schaffung paralleler Volkskomitees. Der Aufstand zeigte, dass militärische Besatzung die nationale Aspiration der Palästinenser nicht auslöschen konnte.